Mittwoch, 5. November 2014

Ich lebe noch

... ich bin nur unglaublich beschäftigt mit der Uni (siehe mein zweiter Blog) und dem alljährlichen Wahnsinn, auch bekannt als NaNoWriMo. Gestern war Tag 4 und mein Wordcount steht auf 20.065 Wörtern. Wie gesagt: Wahnsinn.

Aber die Welt dreht sich weiter und seit meinem letzten Post, in dem ich noch von der Sherlock Collector's Edition geschwärmt habe, die ich mir bestellt hatte, ist so viel Zeit vergangen, dass sie inzwischen geliefert wurde. Vorgestern, um genau zu sein. Genau am Erscheinungstag ♥

Das Bonusmaterial ist ... großartig. Leider war die bisher unveröffentlichte Szene nicht die aus der Gay Bar, auf die ich gehofft hatte, aber genial war sie allemal und ich hoffe, dass wir die auch irgendwann einmal zu sehen bekommen.

Dafür sind die Outtakes einfach nur zum Totlachen. Aber: liebe BBC - ich weiß genau, dass ihr mehr als nur vier Minuten an verpatzten Szenen habt. RÜCKT SIE RAUS!

Was mir an der Sammelbox am besten gefällt, sind natürlich die Busts, auf die ich es ja ohnehin abgesehen hatte. Hier mal ein paar Bilder:






Sowohl die beiden Art Prints als auch die Busts sind wirklich wunderschön gemacht und ich liebe den Pappaufsteller mit dem Tapeten-Aufdruck. Einfach perfekt.

Die DVDs selbst sind sowohl im Blu-Ray als auch DVD-Format. Das gilt übrigens auch für die Extras, die alle auf einer extra DVD/Blu-Ray dabei sind. Naja, alle bis auf die Audiokommentare, die logischerweise bei den jeweiligen Staffeln mit dabei sind.

Alles in allem bin ich wirklich froh, dass ich mir diese Edition gegönnt habe. Endlich hab ich nicht nur alle drei Staffeln, sondern hab sie auch noch in Englisch, was bedeutet, dass ich sie jetzt im Orginalton angucken kann, ohne dass die eingeblendeten Textfetzen weiterhin auf Deutsch sind - das ist nämlich bei den deutschen DVDs ein entscheidender Nachteil, wenn man die Sprache umstellt - irgendwie haben sie die Textspur nicht mit umgestellt.

So, und jetzt bin ich wieder weg - erst ein wenig schreiben und dann Sherlock gucken. Oder vielleicht auch andersrum...

Alles Isi!

Donnerstag, 11. September 2014

Eigenmotivation, Jetis und überhaupt

Edinburgh!

Seit sechs Tagen bin ich jetzt schon hier - und es hat noch kein einziges Mal geregnet!

Tatsächlich hab ich sogar einen leichten Sonnenbrand im Gesicht, vom Kajakfahren. Wer mehr dazu lesen will, was ich in Edinburgh so mache und erlebe, kann das gerne auf meinem bereits erwähnten Schottlandblog tun.

Meine Mitbewohner kenne ich bisher wenigstens teilweise schon - zwei von ihnen. George kommt aus Griechenland und Irene aus Zypern. Dann ist da noch der Jeti - ich nenne ihn so, weil ich zwar von ihm höre, ihn aber noch nie persönlich zu Gesicht bekommen habe (durch den Türspion gucken zählt nicht). Zimmer Nummer 4 ist offenbar noch unbewohnt.

Und was die Eigenmotivation betrifft... zur Feier der Tatsache, dass ich schon seit einer Woche hier bin und bisher nicht nur überlebt habe, sonder sogar Anschluss finde und mich auch mal aus meiner typisch introvertierten Haltung raustraue (bin gestern mit meinen Mitbewohnern abends weggegangen), habe ich beschlossen, mir eine Belohnung zu gönnen:


Im BBC Shop hab ich sogar noch 10% Rabatt darauf bekommen - sehr zu meiner Freude.

Die Sherlock-Staffeln wollte ich mir sowieso noch auf Englisch holen, weil man bei meinen deutschen DVDs zwar auf Englisch umstellen kann, die eingeblendeten Textfetzen aber weiterhin auf Deutsch zu sehen sind. Ärgerlich sowas. Außerdem finde ich die Figuren einfach nur großartig und bei diesem Boxset ist ganz viel tolles Bonusmaterial dabei, was bisher unveröffentlicht geblieben ist.

Am 3. November kommt das Set raus, bis dahin muss ich mich also noch gedulden - aber ich freue mich wahnsinnig drauf!

Morgen gehe ich übrigens die Stadt erkunden, dann kommen hier auch mal wieder ein paar Bilder und möglicherweise neue Bücher. Edinburgh hat ein ganzes Viertel voller Buchläden...

Alles Isi!

Mittwoch, 3. September 2014

Der Countdown läuft...

Am Samstag fliege ich nach Edinburgh.

Weniger als drei Tage bleiben mir noch zuhause und es gibt noch so viel zu tun - von der Familie verabschieden, Koffer packen, das zusätzliche Paket packen, das meine Eltern mir mit Hermes hinterhersenden werden (verschickt niemals Pakete mit der deutschen Post nach Großbritannien, wenn sie am Stück ankommen sollen), und überhaupt endlich begreifen, dass es losgeht.

Obwohl ich um diese Zeit in drei Tagen in Edinburgh landen werde, kommt mir alles noch sehr weit entfernt und unwirklich vor. Wahrscheinlich begreife ich erst, dass ich wirklich weg bin, wenn ich schon eine Woche lang dort war.

Ob ich nervös bin?

Manchmal.

Da ich die meiste Zeit noch nicht wirklich realisiere, dass es wirklich soweit ist, hält sich die Nervosität noch in Grenzen - aber ich fürchte, das wird spätestens am Freitag aufhören und am Samstag werde ich erst auf der Fahrt zum Flughafen wieder Gelegenheit haben, nervös zu sein. Es sei denn, ich bin zu müde. Morgens um sechs muss ich aufstehen, um sieben fahren wir los.

Dank zwei Stunden Aufenthalt in London Heathrow bin ich erst um knapp 17 Uhr in Edinburgh. Ich hoffe, dass alles nach Plan läuft und keine unerwarteten Probleme auftauchen.

Im Moment macht mir vor allem der Vulkan auf Island sorgen. Wenn der ausbricht und die Asche den Flugverkehr lahmlegt, krieg ich Schreikrämpfe. Aber noch benimmt er sich ja.

Ich schreibe euch dann das nächste Mal von Edinburgh aus. In der Zwischenzeit, schaut doch mal auf meinen neuen zweiten Blog, auf dem ich über das Masterstudium und das Leben in Edinburgh berichten werde:  http://sinddieschottendicht.blogspot.de/

Einige Einträge zum Bewerbungsprozess, Zimmerreservierung und Flugbuchung gibt es schon ;-)

Alles Isi!

Donnerstag, 21. August 2014

Eine kalte Dusche

So, jetzt hat es auch mich erwischt.

Nachdem ich zwei Tage damit verbracht habe, zuzusehen wie meine Lieblingsstars an der ALS Ice Bucket Challenge teilnahmen und mich kaputt zu lachen, wurde am Dienstag eine Freundin von mir herausgefordert - und hat dann in ihrem Video direkt mal mich nominiert.

Wer noch nicht mitbekommen hat, um was es in der ALS Ice Bucket Challenge geht, hier ein kurzer Überblick:

Um auf die seltene und unheilbare Krankheit ALS (an der unter anderem der Astrophysiker Stephen Hawking leidet) aufmerksam zu machen und Spenden zu sammeln, kippen sich Menschen (Normalos und auch viele Prominente) eine Ladung Eiswasser über den Kopf. Wer herausgefordert wurde, hat 24 Stunden Zeit, eine kalte Dusche zu nehmen, andernfalls muss Geld an die ALS Association gespendet werden. Wer im Eiswasser geduscht hat, darf daraufhin drei Personen für die Challenge nominieren, die dann ihrerseits dran sind. Und so weiter. Viele Stars haben schon mitgemacht und natürlich nicht nur geduscht, sondern auch gespendet. Seit Beginn der Aktion hat die ALS Association über 12 Millionen Dollar an Spenden gesammelt - es hilft also wirklich.

Lange Rede, kurzer Sinn ... ich habe gestern kalt geduscht:


Das bin also ich - falls es irgendjemanden interessiert haben sollte, wie ich aussehe. Was die Qualität betrifft: Sorry, aber da geb ich Blogger die Schuld.

Zu dem Zeitpunkt, als dieses Video gedreht wurde, hatten wir übrigens eine Außentemperatur von 19,3°C.

Wenn ihr spenden wollt, bitte besucht http://www.alsa.org/ die internationale Seite der ALS Association. Wenn ihr für einen anderen guten Zweck spenden wollt, sucht euch einfach selber einen aus.

Alles Isi!

Donnerstag, 31. Juli 2014

Die Sache mit dem Gemüse

Hallo, da bin ich wieder!

Das CampNaNoWriMo für diesen Monat ist erfolgreich erledigt, 50K sind geschrieben, jetzt kann ich mich wieder voll und ganz darauf konzentrieren, wegen Schottland Panik zu schieben.

Ich mache mir keine großen Sorgen wegen des Studiums an sich, oder der fremden Umgebung, oder der Sprache (ha!) ... aber das Essen ist da so ein Problem.

Und damit meine ich jetzt nicht die allgemein bekannten Klischees über die englische und schottische Küche (die ich bisher übrigens vollstens bestätigt gesehen habe), sondern mein privates Problem mit dem Essen.

Ich mag kein Gemüse.

Natürlich gibt es Ausnahmen - Karrotten, Blumenkohl, Kohlrabi und Spinat in dieser pampigen Breiform - aber das ist auch schon alles.

Woran es liegt? Keine Ahung.

Ich weiß nur, dass ich mein Leben lang nie Gemüse mochte. Ich kann 20 Minuten lang auf einem Salatblatt herumkauen, nur mit dem Runterschlucken wird es nichts. Als ich das letzte Mal eine rohe Tomate gegessen habe, war ich fünf Jahre alt und hab mich danach erbrochen. Allein beim Geruch von Salatgurken wird mir schlecht.

Eine Erklärung dafür habe ich nie gefunden, mich aber trotzdem immer so gesund es geht ernährt und war nie wegen Vitaminmangels krank oder sowas.

Aber ein Jahr lang in Schottland zu überleben, wo ich selbst für mich kochen und irgendwie an die nötigen Vitamine kommen muss, lässt mich schon ein wenig zweifeln.

"Stell dich nicht so an!" - den Satz hab ich schon tausendmal gehört.

Wie erklärt man jemandem, dass man wahnsinnig gerne Gemüse essen würde, wenn man könnte? Salat sieht in meinen Augen echt schmackhaft aus, genau wie viele gekochte Gemüsesorten... aber ich kann ihn einfach nicht essen. Es ist, als würde ich auf einer Plastiktüte herumkauen.

Die Konsistenz, der Geruch und auch der Geschmack schrecken mich jedes Mal ab. Und während meine Eltern genervt und Freunde erstaunt sind, bin ich diejenige, die am meisten darunter leidet.

"Warum magst du das denn nicht?" - "Probier doch mal, vielleicht schmeckt es dir ja jetzt." - "Stell dich nicht so an." - "Das kann doch nicht sein, dass du kein Gemüse isst." - "Wovon ernährst du dich denn?"

Ich bin es leid, mindestens einmal die Woche ein Gespräch zu führen, in dem einer oder mehrerer dieser Sätze auftauchen. Vor allem, weil es fast immer die selben Personen sind, die mich auch das letzte Mal schon so angesprochen haben.

Es nervt einfach nur noch.

Ich habe 22,5 Jahre lang wunderbar überlebt und das einzige Gemüse, was ich in der Zeit gegessen habe, waren gekochte Karotten, Spinat, Blumenkohl und Kohlrabi, und die Tomatensoße auf Pizza und in den Spaghetti Bolognese.

Ich bin es leid, dass jeder so einen Aufstand darum macht und ich freue mich nicht gerade darauf, das alles in naher Zukunft einem Haufen anderer Studenten erklären zu müssen, wenn wir uns eine Küche teilen.

Aber wer weiß, vielleicht geschieht ja ein Wunder und meine Eltern sehen, dass ich mich auch dann ohne Gemüse am Leben erhalten kann, wenn sie nicht daneben stehen und meckern.

Und bis dahin lerne ich, wie Mom ihre leckere Blumenkohlsoße macht.

Alles Isi!

Dienstag, 15. Juli 2014

Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub

Da bin ich wieder, ihr Lieben!

Vielen Dank für all die Glückwünsche zu meinem Marschbefehl im letzten Post, ich hab mich sehr gefreut =)

Wo ich die ganze Zeit gesteckt habe? Im Urlaub in St. Peter-Ording. Zwei Wochen lang und das Internet funktionierte nicht. Oder besser gesagt: der Internetstick, den wir uns extra gekauft hatten, funktionierte nicht. Mein Dad und ich sind beide fast die Wände hoch vor Frust.

Wenigstens hatte ich mein Handy dabei und konnte so über den Facebook-Messenger Kontakt mit meinen Freunden halten - mehr oder weniger.

Hier einige schöne Urlaubsfotos, um zu beweisen, dass nicht alles schlecht war:



















Wunderschön, nicht wahr? Ich liebe meine Kamera.

Als nächstes steht noch ein Kurzausflug nach Nürnberg an - eine Freundin besuchen, um mich zu verabschieden, bevor ich dann am 6. September nach Edinburgh fliege.

Und bis es soweit ist, muss ich noch einige Bücher lesen, die ich nicht mitschleppen will. Dementsprechend wird meine Leseliste im Laufe des Abends geupdated.

Alles Isi!

PS: ein kleiner Meilenstein: 100 Follower auf tumblr!

Freitag, 13. Juni 2014

Rette sich wer kann

Achtung Achtung

Die Person, die diesen Blog hier verbrochen hat, erhielt vor einigen Stunden ihren Marschbefehl. Die Anweisungen sind eindeutig.

Im September wird sich die Blogbetreiberin in Edinburgh, Schottland, einfinden, um an der Heriot Watt University den Masterstudiengang in Übersetzen anzutreten.

Alle Einwohner der Stadt, und ganz besonders des Campus', die sich vor dem Einfall des absoluten Wahnsinns und der erschreckend miserablen - um nicht zu sagen nicht vorhandenen - Kochkünste noch in Sicherheit bringen wollen, haben bis ende August Zeit, auf einen anderen Kontinent oder möglicherweise auch einen anderen Planeten zu ziehen.

Umzugskosten werden nicht erstattet.

Mit freundlichen Grüßen,

die Blogbetreiberin


HALLELUJAH!!!

Alles Isi ;-)