Dienstag, 9. August 2011

Vom Weltuntergang und wie man vorher noch schnell reich wird

Wir schreiben das Jahr 50 vor Christus. Ganz Gallien ist von den Römern besetzt. Ganz Gallien? Nein, ein kleines Dorf ... Oh, Moment, falscher Text! Also nochmal von vorne:

Eigentlich dachte ich ja immer, mich könnte nichts mehr überraschen, ich hätte schon alles gesehen und gehört.

Himmel, wie sehr man sich doch täuschen kann!

Gerade heute kamen gleich zwei extrem interessante Meldungen im Fernsehen, die mich sofort zu Spekulationen veranlasst haben.

Wie ja allgemein bekannt ist, findet am 21. Dezember 2012, dem Ende des Maya-Kalenders, der Weltuntergang statt (diesmal aber wirklich! - oder so).

Was vielen aber neu sein dürfte: Es gibt Aussicht auf Rettung!

Jawohl, ihr habt richtig gelesen. Denn wie kürzlich bekannt wurde, werden wir kurz vor dem Weltuntergang von einer Horde UFOs gerettet. In letzter Sekunde sozusagen.

Aus diesem Grunde pilgern bereits jetzt tausende Weltuntergangsphobiker und UFO-Fanatiker in ein kleines Dorf in Frankreich, das inzwischen aufgegeben hat, den Eindringlingen Widerstand zu leisten. Wahrscheinlich ist ihnen der Zaubertrank ausgegangen.

Warum diese ganzen Menschen bereits eineinhalb Jahre VOR dem Weltuntergang dorthin pilgern, ist mir ein Rätsel. Vielleicht möchten Sie sich die besten Plätze sichern, so wie sich stets bereits Tage vor der Veröffentlichung des neuesten Harry Potter-Buches endlose Schlangen vor den Buchläden bildeten (hach, das waren noch Zeiten!). Vielleicht wird das Dorf aber auch bald hermetisch abgeriegelt, denn natürlich werden nur die Menschen gerettet, die sich dort befinden, und den Letzten beißen die Hunde. Kennt man ja.

Damit die Sache nicht aus dem Ruder läuft, wird das Dorf übrigens auch belagert. Allerdings nicht von vier befestigten Römerlagern, deren arme Bewohner regelmäßig eins auf die Mütze kriegen und zusehen müssen, wie ihre schönen Gartenzäunchen... äh... Holzpalisaden zu Kleinholz geschlagen werden, sondern von ...

... einem Esel!

Vielleicht sollte man in Frankreich auch noch einmal über eine Wehrpflichtreform nachdenken, wenn sich tatsächlich nur EIN ESEL angeboten hat, um diesen lästigen Job zu übernehmen. Und es gibt sogar einen Videobeweis in den Nachrichten - einfach mal reinschalten!

Mich allerdings bringt der Esel auf einen ganz anderen Gedanken. Vielleicht ist es gar kein Esel, sondern nur eine Tarnung. Der Esel ist nämlich in Wirklichkeit ein Raumschiff, sozusagen der Vorreiter jener legendären Flotte, die uns im letzten Moment retten soll - warum überhaupt jemandem daran gelegen sein sollte, die Menschheit zu retten, muss mir auch mal jemand erklären. Verdient haben wir es ja nicht.

Wenn dieser getarnte Esel, pardon, das getarnte Raumschiff, also schon hier ist ... wie lange ist es dann schon hier? Könnte es sich hier eventuell sogar um den legendären Esel aller Esel handeln, der einst die hochschwangere Jungfrau (erkennt jemand das Paradoxon?) Maria nach Behtlehem schleppen musste?

Könnte es sein, dass Jesus tatsächlich ein Außerirdischer ist, der mit seinem Esel Raumschiff auf die Erde kam, um die Menschheit zu retten? In dem Fall hat er sich aber um schlappe 2000 Jahre vertan, aber das wollen wir ihm mal nicht nachtragen. Diese Mission ist am Ende ja sowieso gescheitert.

Vielleicht handelt es sich hier also um den zweiten Anlauf einer fehlgeschlagenen Rettungsmission? Zwar wurden bisher noch keine schwangeren Jungfrauen in der näheren Umgebung des Dorfes gesichtet, doch bei so einem Menschenauflauf kann es nur noch eine Frage der Zeit sein, bis eine auftaucht.

Wie dem auch sei: Die Wahrheit ist irgendwo da draußen!

Sollte es sich hier also tatsächlich um eine Raumschiffrettungsmission handeln, wäre mein erster Vorschlag, doch bitte alle Politiker zu ihrer eigenen Sicherheit schon jetzt in dieses Dorf zu bringen und dieses anschließend aus Sicherheitsgründen hermetisch abzuriegeln. Die ganzen Pappnasen möchte man doch sowieso nur zu gerne auf den Mond schießen, warum also nicht gleich ein wenig weiter?

Und da ihrer Meinung nach ohne sie ohnehin nichts funktioniert (mit ihnen aber auch nicht!), käme dies ja dann glatt dem Weltuntergang nahe, den es abzuwenden gilt.

Um sich also bis zu diesem schicksalhaften Tag, dem 21. Dezember 2012, noch ein wenig zu beschäftigen und nebenbei reich zu werden (Geld kann auch auf fremden Planeten unmöglich schaden) habe ich hier gleich noch einen Vorschlag, wie man sich auf 100%ig legale Weise dumm und dämlich verdient. Und das mit sagenhaften NULL PROZENT Arbeitsaufwand!

Ja, das geht tatsächlich. Ich habe auch gestaunt.

Die ganze Sache nennt sich "Gelddomina" und wer jetzt an Leder, Lack und Peitschen denkt, wird schwer enttäuscht werden. Das Ganze funktioniert so:

Herr X steht auf Erniedrigung, aber nicht auf Schmerzen. Also meldet er sich auf der Homepage von Gelddomina Trixi an.

Herr X überweist Trixi jeden Monat 100 Euro. Weil Trixi das von ihm will.

Und im Gegenzug bekommt Herr X von Trixi .... NICHTS.

Genau. Gar nichts. Einfach, aber brilliant.

Es ist weder verboten, Geschenke anzunehmen, noch ist es strafbar, anderen Leuten sein Geld zu schenken.

Und jemandem 100 Euro zu bezahlen, um dann im Gegenzug absolut nichts zu bekommen, ist auf jeden Fall erniedrigend - und auch schmerzfrei.

Wenn Trixi dann also 200 oder 300 Kunden hat, die ihr jeder jeden Monat 100 Euro überweisen, verdient sie monatlich 20.000-30.000 Euro, erhält eventuell noch teuren Champagner geschenkt (sowie Kleidung, Schuhe, Schmuck und was immer sie sonst noch haben will), und muss dafür nur eine Internetseite und ein Bankkonto betreiben. Der schwerste Arbeitsaufwand für sie dürfte das Geldausgeben und Einkaufstütentragen sein.

Und bis zum Weltuntergang hat sie außerdem so viel Geld verdient, dass sie den Esel das Raumschiff kaufen und auf Nimmerwiedersehen verschwinden kann. Die Rente ist gesichert, die Erde vernichtet und jeder, der so dämlich war, ihr Geld zu geben, ist tatsächlich ein Esel und hat es nicht anders verdient.

Eventuell können sich diese Nachahmungsesel dann aber auch in Raumschiffe verwandeln und ebenfalls wegfliegen. Das wäre einen Gedanken wert.

Das wars von mir, ich muss weg - ein Bankkonto eröffnen und eine neue Homepage erstellen ... wir sehen uns dann 2012 in Frankreich!

Alles Isi!

Freitag, 29. Juli 2011

Survivor!

FERIEN!

Ja, richtig gelesen. Endlich sind auch hier in meinem Heimatbundesland die Ferien angebrochen (wurde ja auch verdammt nochmal Zeit!) und damit kamen dann auch die Zeugnisse. Bzw. das Zeugnis. Eins pro Person - wer will denn schon mehr haben?

Da mein Schnitt von 1,66 ohnehin niemanden interessieren wird, werde ich ihn gar nicht erst erwähnen und es einfach bei folgender Aussage belassen: Mein Ruf als faulste Streberin aller Zeiten ist erfolgreich verteidigt.

Meine Mom ist übrigens seit einigen Wochen wieder aus dem Krankenhaus da, was ein recht unauffälliger Hinweis darauf sein soll, dass das Haus (besonders die Küche) noch steht, in einwandfreiem Zustand ist (ups, schlechte Wortwahl, es sind nämlich auch noch alle Wände vorhanden), und weder eine Überflutung noch ein Küchenlagerfeuer zu einer spontanen Innendesignveränderung geführt haben. Ein Glück.

Und jetzt liegen sie also vor mir. Die Ferien. Sommerferien.

Warum genau die so heißen, weiß ich auch nicht. Weil DAS DA DRAUSSEN ist alles, aber definitiv KEIN Sommer. Es sei denn, die Definition von "Sommer" wurde kurzfristig geändert und lautet jetzt: "Sommer: Jahreszeit zwischen Juni und September, Temperaturen zwischen 9°C und 20°C und permanente Regenfälle."
In diesem Fall ist tatsächlich Sommer. Super.

Kommen wir also zum wichtigsten Teil der Ferien. Meiner To-Do-List. Die sieht dieses Jahr folgendermaßen aus:

- ausschlafen.
- NCIS gucken (bin gerade in der Mitte von Staffel 3, hab also noch einiges vor mir)
- Wan-Tan essen (ein Wunder... es gibt chinesisches Essen, das ich mag!)
- lesen (Bücher, Fanfictions, Bücher ... oh, und Bücher. Und Fanfictions!)
- im August am Camp NaNoWriMo teilnehmen (siehe Blogeintrag vom letzten Mal)
- Nikita gucken (wenn ich mit NCIS durch bin)
- auf die neuen Bücher von Derek Landy und Terry Pratchett warten (September/Oktober)
- auf die neuen Staffeln von Castle, Mentalist und Bones warten (September/November)
- inline skaten (damit ich von den Wan-Tan nicht fett werde)
- eine Story ins Englische übersetzen (damit ich nicht aus der Übung komme)
- an meinen Fanfics und hoffentlich meinen Buchprojekten weiterarbeiten. Siehe Camp NaNoWriMo.
- relaxen (= lesen, TV gucken, im Internet surfen, chatten, etc.pp.)
- eventuell im Tierheim freiwillig melden, als Gassigeherin. Wenn schon keinen eigenen Hund, dann wenigstens einen geliehenen, oder?

Ich wünsche allen Lesern schöne Ferien und werde natürlich ab und zu mal diese Liste in neuen Blogeinträgen erweitern, editieren, abhaken, etc. pp.

Alles Isi!

Samstag, 2. Juli 2011

Me; alone at home

Ahem...gut, der letzte Blogeintrag liegt etwas länger zurück als geplant. Hier also ein Update, was inzwischen so alles passiert ist:

- Ich war auf dem Konzert und bin IMMERNOCH begeistert. Hugh Laurie war Sänger, Pianist, Gitarrist, Alleinunterhalter, Biertrinker und Stimmungsmacher in einem. Und er HAT Autogramme gegeben (wobei er fast umgerannt und die Fans beinahe zerquetscht wurden). Ich hab leider keins abgekriegt, weil einige EGOISTISCHE MISTKERLE dachten, es wäre völlig okay, ihm ein halbes Dutzend Bilder und Bücher hinzuhalten, die alle unterschreiben zu lassen ("Hey, ich hab 8 Autogramme!" - "Echt? Ich hab nur 5..." *HASS*) und die Beute dann auf eBay zu verkaufen. - Zwischenfrage: Wer ist so dämlich und kauft sich Autogramme auf eBay? Da kann doch jeder Vollpfosten auf einem Foto unterschrieben haben...und der Sinn eines Autogrammes ist ja, dass man es selbst vom Star persönlich bekommt.

- Camp NaNoWriMo wurde gestern eröffnet. Dabei handelt es sich um eine Internetseite, auf der man - genau wie beim NaNoWriMo - mit anderen Autoren zusammen einen Roman schreibt, der mindestens 50 000 Wörter lang ist, und das innerhalb von 30 Tagen. Aber man kann das jetzt in JEDEM BELIEBIGEN MONAT machen! Ich muss nicht extra erwähnen, dass ich mich gleich angemeldet habe, oder?

Aber was noch viel wichtiger ist:
- meine Mom liegt seit Dienstag aus gesundheitlichen Gründen (warum auch sonst?) im Krankenhaus. Wir sind alle recht guter Hoffnung, das alles gut wird, und daher ist mein Hauptproblem im Moment eher folgendes:
Ich, allein zu Hause, mit meinem Dad. ICH darf muss kochen und die Spülmaschine bedienen und habe überhaupt die Lizenz zum Haushaltschmeißen. Was in meinem Fall bedeutet, dass ich in der Küche ein einziges Chaos veranstalte (was daran liegen könnte, dass ich nicht kochen kann), die Gefahr besteht, dass ich das Haus unter Wasser setze (ich frage mich, ob das mit meiner Ahnungslosigkeit im Bezug auf die Waschmaschine und deren Bedienung zusammenhängt...), und niemand da ist, der dazwischengeht, wenn Dad und ich uns in die Haare kriegen (was mit schöner Regelmäßigkeit passiert, aber wir raufen uns derzeit wirklich zusammen - und ich hab ihn ja auch dann noch lieb, wenn er mich zur Weißglut treibt).

Eine erfreuliche Sache gibt es aber doch noch:
- Wladimir KlitschK.O. gegen David Haye. Heute Abend, RTL. *freu* Ich kann es kaum erwarten, zuzusehen, wie das Großmaul von KlitschK.O. so richtig schön das freche Mundwerk poliert bekommt. Nur schade, dass Vitali KlitschK.O. erst gegen ihn in den Ring steigen darf, wenn Haye aus dem Krankenhaus entlassen wurde und mit der Reha fertig ist - was recht lange dauern könnte, wenn ich bedenke, dass der letzte Klitschko-Gegner auf der Intensivstation gelandet ist und die beiden Brüder wirklich darauf brennen, Haye zu vermöbeln. Möge der Bessere (also KlitschK.O.) gewinnen!

Samstag, 16. April 2011

All that Jazz

Ihr seht richtig! Nach einer ungewollt langen Pause kommt endlich ein neuer Blogeintrag.

Nach einer schweren Grippe in den Faschingsferien hatte ich eine wundervolle Rippenfellentzündung, die gar keine Rippenfellentzündung war, sondern ein überreizter Rippennerv. Ah, Schmerz. Wer mich kennt, weiß, dass ich ein drogenfreies Leben führe (abgesehen von TV-Shows und Schokolade) und daher eher ungern Medikamente schlucke. Tja, was soll ich sagen ... 4 Schmerztabletten am Tag für über zwei Wochen waren wirklich kein Spaß, aber Schmerzen beim ATMEN sind auch nicht gerade zu verachten und im Zweifelsfalle weiß ich, was das kleinere Übel ist.

Aber genug davon. Viel wichtiger ist: Es ist April, es sind Osterferien und am 28. April fahre ich nach Berlin.
Das Datum steht rot eingekreist im Kalender.

Warum?, mag der geneigte Leser fragen und hier kommt der Teil, der allen House-Fans den Neid ins Gesicht treiben wird:

28. April, Berlin, Passionskirche: Hugh Laurie, live in concert.

Noch Fragen?

Ich hatte nur eine: "Wo gibts Karten und wann geht mein Zug?"

Ein Jazz-Konzert von Hugh freakin Laurie! ENDLICH hab ich als Atheistin mal einen guten Grund, mich auf Pilgerreise zu einer Kirche zu begeben. Und ich wette, es wird sich lohnen. Brauche nur noch einen beigen Hut, damit der verehrte Mr. Laurie auch was hat, worauf er unterschreiben kann... und wenn er keine Autogrammstunde hält, verliere ich kurz den Verstand - ich bin sicher, der Unterschied wird kaum auffallen.

Wenn ich also nicht vor Begeisterung vom Stuhl kippe, gibt es möglicherweise bald wieder was von mir zu hören ... äh lesen.

Und zu guter Letzt noch ein Kommentar in Sachen NaNoWriMo:
Demnächst (zufällig AUCH am 28. April) startet in den Kinos der Film "Wasser für die Elefanten" basierend auf dem gleichnamigen Buch einer Autorin namens Sara Gruen. Dieses Buch (oder jedenfalls der First Draft davon) wurde im Zuge des NaNoWriMo verfasst, veröffentlicht, entpuppte sich als Bestseller und wurde nun endlich verfilmt. Die gesamte NaNo-Community platzt vor Stolz und Solidarität, das Buch liegt auf meinem Schreibtisch und das Kino wartet nur auf meinen Besuch.

Das dürfte dann der ultimative Beweis für alle Zweifler sein. NaNo mag zwar nur einen Monat im Jahr dauern und es kommt sicher auch sehr viel Müll dabei raus ... aber unter tausenden Steinen findet man eben auch mal ein Goldkorn.

Ich wünsche allen Lesern frohe Ostern und schöne Ferien, sofern ihr welche habt.

Samstag, 5. Februar 2011

Ihr Kennt Es Alle

Uiiiii, ich hab ja lange nichts mehr von mir hören lassen. Also erstmal: Frohes neues Jahr!

Oh man, klingt das blöd anfang Februar. Entschuldigung.

Kommen wir zum Thema:

Ja, ich habe es getan. Zum ersten Mal. Und es war super.

Ich war bei ... Ihr Kennt Es Alle. Markennamen und so, will ja keine Schleichwerbung machen. Es ist groß und blau mit gelber Schrift und schwedisch und verkauft ... offenbar alles.

Warum wir (= meine Eltern und ich) uns endlich doch noch nach Klein-Schweden aufgemacht haben?
Sagen wir mal so: Mein Geburtstag rückt in greifbare Nähe und mein Cousin hat diesen wahnsinnig bequemen Sessel, in dem ich mehr Zeit verbringe, als er. Schlussfolgerung meiner Eltern: Kaufen wir Isi doch einfach auch so einen!

Nur dumm, dass sie auf die Idee kamen, mich zu fragen, ob ich mitwill. Dumm für sie, versteht sich, denn natürlich wollte ich mir DAS nicht entgehen lassen.

Der Tag begann dann allerdings wenig erfreulich - um 10 Uhr morgens. Samstags um 10 Uhr aufzustehen ist ein Kapitalverbrechen und wird mit Todesmüdigkeit bestraft. Ehrlich.

Die Ereignisse nach unserer Ankunft lassen sich am besten mit einem Vorher-Nachher-Bild beschreiben.

DAS ist unsere Einkaufsliste:

- Sessel + Fußhocker
- CD-Ständer
- Bücherregal

Und DAS brachten wir mit nach Hause:

- 1 Sessel (ohne Fußhocker, weil die ausverkauft waren und erst in 5-6 Wochen wieder reinkommen)
- 1 Kissen für den Sessel
- 1 Bettbezug für mein Bett
- 3 Duftkerzen (wahrscheinlich kommt man ohne die Dinger gar nicht mehr aus dem Laden raus)
- 2 Plüschratten (die jetzt als meine Maskottchen auf dem Schreibtisch sitzen und aufs Bücherregal warten)
- 1 Topfuntersetzer

Aufgrund der eher weniger vorhandenen Übereinstimmung mit unserer ursprünglichen Liste fuhren wir danach zu einem anderen Möbelhaus, vor dem ein großer roter Stuhl steht (ich sagte ja, Schleichwerbung und so).

Dort fügten wir unserer Kaufliste noch einen Bilderrahmen hinzu (so einen coolen aus mehreren Rahmen, die alle irgendwie schief hängen und auf stylische Art unordentlich aussehen, als hätte man ein paar Bilder auf einen Haufen geworfen).

Inzwischen dürfte klar sein, dass die Laune meines Vaters kontinuierlich gegen 0 ging.

Der Grund: er musste zahlen. Hehe!

Meine Mutter und ich amüsierten uns natürlich königlich und sind gleich noch ein paarmal mehr stehen geblieben, um auch wirklich ALLES anzusehen. Armer Dad. *grins*

Danach ging es einmal quer über den Parkplatz und zum Möbel-Max, der eigentlich auch nix anderes im Angebot hatte. Dort fanden wir zwar auch kein Bücherregal, dafür aber endlich den gesuchten CD-Ständer mit Stauraum für 120 CDs. YAY!

Und damit war ein sehr sehr langer Ausflug zuende, mit eher mäßigem Erfolg, was Konsequenz betifft. Dafür haben wir jetzt jede Menge schöne und (teilweise) völlig nutzlose Sachen, die wir irgendwo im Haus unterbringen dürfen. Hurra.

Das wars mal wieder von mir, wir lesen uns demnächst!

PS: Zu Ihr-Kennt-Es-Alle fahren wir übrigens in ein paar Wochen nochmal - wir brauchen ja noch den Fußhocker passend zum Sessel und das Bücherregal ^^.

Donnerstag, 23. Dezember 2010

Invasionen!

Falls ihr allen Ernstes dachtet, ich würde einen total zuckrig süßen Weihnachtspost verfassen, habt ihr euch ja sowas von getäuscht, Leute!

Ich liebe Weihnachten, kein Zweifel. Ich mag die Dekorationen und den Schnee (und dieses Jahr ist es SEHR VIEL Schnee) und ich mag, dass die Bahn ständig zu spät kommt (weil da in der Schule alle Verständnis fürs Zu-Spät-Kommen haben) und ich mag den Geruch nach Zimt und Plätzchen und Tannen und Weihnachtsmärkten.

Was ich nicht mag, ist die Tatsache, dass ich mich außerdem mit meinen Verwandten abgeben muss.

Am 22. Dezember hat meine Mutter Geburtstag. Jedes Jahr, logischerweise. Das bedeutet, dass die liebe Familie jedes verdammte Jahr am 22. Dezember bei uns im Haus einfällt, Lärm macht, wie eine ganze Kompanie, alles aufisst, was nicht schnell genug in Sicherheit gebracht wird, und sich dann noch munter anschreit...äh....unterhält. So heißt das ja angeblich, wenn 15 Leute quer über einen Tisch brüllen, um sich gegenseitig zu übertönen, und sich dabei noch alle gegenseitig unterbrechen.

Das könnte ich ja gerade so noch ertragen, denn erstens verziehe ich mich bei dieser Gelegenheit immer zu meinem Laptop in mein Zimmer; und zweitens muss ich sie ja dann erst am 25. oder 26. Dezember wieder sehen.

HA! Von wegen! Ausgerechnet dieses Jahr verbringen WIR Weihnachten, also den 24. Dezember, bei der Familie. Was bedeutet, dass wir (drei) bei ihnen einfallen, wie das Trio Inferiale, hier und da ein paar Plätzchen naschen, beim Abendessen Platz am Tisch beanspruchen und unsere Geschenke unter einen fremden Baum legen, um sie dann möglichst schnell wieder hervorzuholen und auszupacken.

Das bedeutet im Klartext: Familieninvasion - ein Tag Ruhe - Familieninvasion.
Und ich dachte, die Folter wäre in Europa längst abgeschafft worden ... besinnliches Fest, von wegen! Wer DAS behauptet, hat ja auch noch nie mit unter meiner Familie gefeiert gelitten.

Das war Invasion Nummero Uno. Kommen wir gleich zu Numero Dos:

SPINNEN!

Ich bin ein wirklich tierlieber Mensch. Ich habe auch keine Probleme damit, ein Zimmer zu betreten, in dem sich eine kleine Spinne aufhält. Schließlich habe ich ja keine Phobie.

Aber seid ihr schonmal die Treppe vom ersten Stock ins Erdgeschoss und habt euch mit einer 5 cm großen, dicken, fetten, schwarzen Spinne konfrontiert gesehen, die auf Augenhöhe an der Wand hing?!

Nein? Dann habt ihr Glück gehabt. Ich bekam jedenfalls fast einen Herzinfarkt.


Spinnen im Keller - okay. Dachte ich mir. Spinnen im Erdgeschoss? - AUF KEINEN FALL!

Tja ... gerade eben wollte ich mir im Keller eine neue Flasche Cola holen. Ich ging also nichts ahnend die Treppe runter und: KREISCH!

ZWEI riesige, fette, schwarze Spinnen direkt vor der Kellertür, die mich von meinem Lebenselixier trennten!

AAAAAAAAAAAAAAAHHHHHHHHHHHHHHHHHHHH!

Ich meine: Was zur Hölle ist auf einmal los? Familieninvasion, Spinneninvasion ... am besten, ihr nehmt beim Rausgehen einen Schirm mit, denn als nächstes schneit es garantiert schockgefrostete Heuschrecken!

Ich wünsche euch allen ein frohes, spinnen- und hoffentlich auch familienfreies Weihnachtsfest mit vielen Geschenken (familienfrei + Geschenke? => Ganz einfach: POST!), möglichst wenig Stress und keinen Streits (die es übrigens nicht geben wird, wenn man die Familie gar nicht erst zu Gesicht bekommt).

Bis demnächst!

Dienstag, 30. November 2010

Der Wahnsinn hat Urlaub

Tja, jetzt ist es also soweit.

In wenigen Stunden geht NaNoWriMo 2010 offiziell zu Ende. Schade, irgendwie.

Der Monat ging meiner Meinung nach wieder einmal viel zu schnell vorbei, aber das kann auch einfach nur an mir liegen ... oder kommt es noch jemandem so vor?

Mein Ziel von 100 000 Wörtern habe ich zwar nicht erreicht, bin dafür aber gerade eben auf die 70. 424 rauf und sehr zufrieden mit mir selbst. Das sind immerhin 20.000 Wörter mehr, als letztes Jahr!

Cerebral Cortex ist noch nicht beendet, aber keine Sorge - ich lasse diese Geschichte erst los, wenn sie fertig ist. Das wird voraussichtlich gegen Mitte Dezember der Fall sein - wenn ich diszipliniert genug bin, weiterhin regelmäßig daran zu schreiben. Vielleicht will mir ja einer meiner Leser netterweise hin und wieder einen verbalen Tritt in den Hintern geben, in Form eines Kommentars?

Jetzt werde ich jedenfalls meine Finger ein wenig ausruhen, ehe ich mich auf weitere endlose 11 Monate vorbereite, die ich damit verbringen werde, auf NaNoWriMo 2011 zu warten.

In diesem unerträglich langen Zeitraum werde ich euch hier aber weiterhin mit allen möglichen Sachen zuquatschen, wie zum Beispiel meiner Ausbildung (die sich kaum von der zur Fremdsprachenkorrespondentin unterscheidet, abgesehen vom Schwierigkeitsgrad) und meinen anderen Projekten.

Ich hatte es ja schon einmal erwähnt - da wartet noch eine Trilogie darauf, endlich einen richtigen Plot zu bekommen, aber sie wächst immer weiter und ich hoffe, dass ich bald herausfinden werde, um was genau es eigentlich geht. *lach*

Abgesehen davon bin ich in einem wahren The Mentalist-Fieber gefangen und habe daher nicht weniger als drei (oder vier?) Ideen für Fanfictions, hauptsächlich auf Englisch, die ebenfalls aufgeschrieben werden wollen.

Jetzt addiert noch eine kleine Piratenparodie dazu, die ich für meine Seelenschwester zu Weihnachten schreibe, und ihr seht, dass 11 Monate ganz schön kurz sein können...

Bis demnächst!